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Vom Sterben und Tod im Pflegealltag

bitte melden Sie sich bei den Kontaktdaten in der Kurs-Information an.
Kursnr.
26CM410002
Beginn
Di., 16.06.2026
08:30 - 16:30 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
0,00 €
Material
Die Arbeit in der stationären Altenpflege gilt als belastend. Die Lebenszeitdauer pflegebedürftiger Menschen in Einrichtungen der stationären Altenpflege nimmt stetig ab. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass alte Menschen später in die Einrichtungen kommen als früher. Schon jetzt wird davon gesprochen, dass stationäre Einrichtungen immer mehr den Charakter eines Hospizes einnehmen. Es kommt vermehrt mit einer Konfrontation mit dem Tod und dem Sterben von Bewohner*innen. Dies stellt für Mitarbeitende einen gravierenden Belastungsfaktor dar.

Mitarbeitende erleben, dass Menschen, zu denen sie in vielen Jahren eine Beziehung aufgebaut haben, schon nach kurzer Zeit versterben. Sie erleben trauernde Angehörige und sind gefordert, Trost zu spenden. Im Pflegealltag müssen sie ihren Aufgaben nachgehen.

Wie verarbeiten Mitarbeitende diese Situation? Welche Schutzfaktoren wirken unterstützend? Welche Maßnahmen müssen entwickelt werden, um dem Stress und einem drohenden Burnout entgegenzuwirken?

Es gibt eine Reihe von Ritualen, die mit Blick auf diese Situation greifen sollen. Diese werden reflektiert und ggfs. weiterentwickelt. Im Rahmen der Fortbildung kann auf Erkenntnisse aus Befragungen der Palliativstationen in Deutschland zu Belastungsfaktoren, Belastungssymptomen und Schutzfaktoren im Umgang mit dem Tod zurückgegriffen werden.

Anmeldung: fortbildung@grafschafter-diakonie.de
Barrierefrei-Icon Wenn Sie Unterstützung (Rollstuhlrampe, Gebärdendolmetscher*in, barrierefreies WC o. ä.) brauchen, dann informieren Sie uns bitte bei der Anmeldung.

Kursort

Kursort

Forum Hülsdonk
Schwanenring 5
47441 Moers

Kurstermine

Datum

16.06.2026

Uhrzeit

08:30 - 16:30 Uhr

Ort

Schwanenring 5, Forum Hülsdonk


Dozent(en)